Veröffentlicht: 20.10.2015 unter Allgemein, Ankündigungen, Kreisverband, Presse, Projekte und Aktionen

Jusos Harz besichtigen Mahn- und Gedenkstätte

Am kommenden Samstag, den 24. Oktober ab 11 Uhr besichtigen die Harzer Jusos die Mahn- und Gedenkstätte Veckenstedter Weg in Wernigerode. Dort wollen die jungen Sozialdemokraten gemeinsam mit dem Wernigeröder SPD-Landtagskandidaten Tobias Kascha zudem die aktuelle Sonderausstellung „Geraubte Kinder“ besuchen, die dort noch bis Ende des Monats zu sehen ist. Juso-Kreisvorsitzender Karsten Barner dazu „Auch heute ist es noch wichtig sich stets vor Augen zu führen, was die unmenschliche Politik der Nationalsozialisten angerichtet hat. Dies muss allen Menschen eine Lehre sein! Es darf nie wieder so weit kommen, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen verfolgt werden! In Anbetracht der Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte ist dieses Thema leider sehr aktuell.“

Die Harzer Jusos laden alle Interessenten dazu ein an der Führung teilzunehmen.

Veröffentlicht: 01.11.2014 unter Allgemein, Kreisverband, Presse

Barner wird neuer Kreisvorsitzender der Harzer Jusos

Am vergangenen Wochenende wählten die Jusos Harz, die Jugendorganisation der SPD im Landkreis Harz, in Wernigerode einen neuen Kreisvorstand. Der bisherige Juso-Kreisvorsitzende Tobias Kascha, stand nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung.

Nach dem Rechenschaftsbericht über die Arbeit des bisherigen Vorstandes der vergangenen zwei Jahre wurde Karsten Barner (20) einstimmig als neuer Kreisvorsitzender gewählt. Der Student aus der Nordharzer Gemeinde Schmatzfeld ist bereits Sprecher der Juso-Hochschulgruppe an der Hochschule Harz. Er bedankte sich bei den Anwesenden für das in ihn gesetzte Vertrauen und skizzierte seine Vorstellungen für die Arbeit seiner Amtszeit: „Unser Hauptaugenmerk wird sicher auf den anstehenden Oberbürgermeisterwahlen in Wernigerode und Quedlinburg liegen sowie die Vorbereitung auf die Landtagswahlen 2016. Zudem wollen wir für mehr politisches Interesse sorgen und um junge Leute werben, die sich motiviert und engagiert in die politische Gestaltung im Harz einmischen!“ Als Stellvertreter wurden Kevin Müller und Tobias Kascha aus Wernigerode in den neuen Vorstand gewählt, welche mit ihrer jahrelangen politischen Erfahrung den neuen Kreisvorsitzenden tatkräftig unterstützen wollen.

„Wir Jusos verstehen uns als Interessenvertretung der jungen Menschen im Harzkreis. Wir 7werden dafür sorgen, dass unsere Region noch attraktiver für unsere nachwachsenden Generationen wird. Diese jungen Menschen stellen unsere Zukunft dar!“, appellierte der neugewählte Kreischef Barner in seinem Schlusswort.

Veröffentlicht: 06.05.2014 unter Allgemein, Kreisverband, Presse, Projekte und Aktionen

Jusos Harz besuchen Cafe am Heizhaus in Ilsenburg

Die Jusos, die Jugendorganisation der SPD, der Harzregion haben im Rahmen ihrer letzten Mitgliederversammlung die Jugendeinrichtung “Cafe am Heizhaus” in Ilsenburg besucht.

“Im Rahmen unserer politischen Arbeit ist es uns schon wichtig, dass wir uns auch einen Überblick über die Arbeit der Jugendeinrichtungen im Harzkreis machen” so der Kreisvorsitzende der Jusos Harz Tobias Kascha. Die Jusos wurden bei ihrer Stippvisite in Ilsenburg von Florian Fahrtmann, Vorstandsmitglied im Verein “Kultur, Bild und und Freizeit Ilsenburg”, durch die Räumlichkeiten des Jugendclubs geführt. Fahrtmann berichtete anschließend über die Geschichte der Jugendeinrichtung und im Besonderen über die eigentliche Arbeit vor Ort. So liegen Schwerpunkte der Vereinsarbeit u.a. im Kampf gegen Rechtsextremismus mit Hilfe der Kampagne “Blick schärfen”, der Durchführung von Musikkonzerten, die Schaffung von Bildungsangeboten sowie die Initiierung von Austauschprojekten z.B. mit Südkorea, den USA oder Namibia. Der Verein betreibt so seit 2008 eine Suppenküche in einem Armenviertel in Windhoek (Namibia)- regelmäßig gibt es Austauschfahrten wechselseitig zwischen beiden Ländern.

“Bei diesen wichtigen Projekten, die das Heizhaus bereits so lange durchführt, ist es nur wünschenswert, dass den Verantwortlichen jegliche Unterstützung zuteil wird” so Kascha abschließend.

Veröffentlicht: 31.03.2014 unter Neues aus der Hochschulgruppe, Presse

Pressemitteilung der Juso-Hochschulgruppen Sachsen-Anhalt und Leipzig zu dem von Wissenschaftsminister Möllring veröffentlichten „Hochschulstrukturkonzept für Sachsen-Anhalt“

Die Juso-Hochschulgruppen Sachsen-Anhalt und Leipzig nehmen den Hochschulstrukturplan des Ministers Hartmut Möllring mit Besorgnis zur Kenntnis. Das gesamte Konzept trägt dem Umstand Rechnung, dass die Diskussion von Seiten der Landesregierung von Anfang an unter der Prämisse des Kürzens anstatt der Weiterentwicklung unserer Hochschullandschaft geführt wurde. Herausgekommen ist eine Sammlung zusammenhangsloser Ideen, die nicht nur die Hochschulen vor Ort gefährden, sondern auch die Zukunft des Landes Sachsen-Anhalt. Es ist zu befürchten, dass die in dem Papier so oft gewünschte nationale Sichtbarkeit allenfalls einer Negativkampagne gleichen wird, wenn sich Vertreterinnen und Vertreter der in den Hochschulen engagierten Statusgruppen, nicht noch ausreichend in Debatte einbringen und für ein Umdenken in der Landesregierung kämpfen.

Benedict Hans, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen Sachsen-Anhalt, kommentiert das Geschehen wie folgt: „Das Vorgehen von Minister Möllring gleicht einer Farce. Nachdem der Termin für das Vorlegen eines Hochschulstrukturplanes mehrfach verlegt wurde und zu keiner Zeit Studierendenvertreter in diesen Prozess eingebunden wurden, verlangt dieser nun, dass man auf Grundlage des vorgelegten Papieres, in der kurzen Zeitspanne bis zum Herbst, eigens ausgearbeitete Konzepte vorlegt.“

Ganz knapp entgingen die Medien- und Kommunikationswissenschaften in Halle dem geplanten Immatrikulationsstopp, da droht das erneute Aus für den Studiengang. Das von Wissenschaftsminister Möllring erstellte Strukturkonzept sieht dessen Schließung, sowie die von Teilen der Psychologie und Informatik in Halle vor. Magdeburg soll seine größte Fakultät, die Humanwissenschaften schließen (2245 Studienplätze). Trotz dessen solle die Anzahl der Studienplätze stabil bleiben.

„Wie sich Studiengangsschließungen nicht auf die Zahl der Studienplätze auswirken sollen, ist uns leider ein Rätsel. Hier kann wohl nur von einem mathematischen Wunder gesprochen werden“, so Miriam Hack, Mitglied des Vorstandes der Juso-Hochschulgruppe Halle. „Das Mindeste was wir in der derzeitigen Debatte um die Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt erwarten, ist ein gewisses Maß an Ehrlichkeit auch unangenehme Fakten anzusprechen.“

Neben den drastischen Studiengangskürzungen ist von vermehrter Kooperation zwischen den Studienstandorten Halle, Leipzig und Jena die Rede. Hierzu erklärt Miriam Pflug, Mitglied der Juso-Hochschulgruppe Leipzig: „Hier werden länderübergreifende Kooperationen auf dem Reißbrett skizziert, die die Kürzungen am jeweils anderen Standort legitimieren sollen. Wir verwehren uns gegen eine solche Politik des gegeneinander Ausspielens.“

Die Juso-Hochschulgruppen Sachsen-Anhalts und Leipzig sehen sowohl Rektor Prof. Dr. Sträter (Martin-Luther-Universität Halle) als auch Rektorin Prof. Dr. Schücking (Universität Leipzig) in der Pflicht, sich zur Zukunft der einzelnen Institute und Studiengänge, insbesondere der kleinen Fächer, zu äußern. Wieso wird die Pharmazie in Leipzig weiterhin im Ungewissen gelassen? Es wird die Übernahme der Ausbildung in Halle vermeldet, ohne dass absehbar wäre, dass dortige Kapazitäten aufgestockt werden. Wie außerdem eine Lehramtsausbildung über Ländergrenzen hinweg möglich werden soll, müssen sowohl Minister, als auch Rektorate erläutern.

Wenn in der Vergangenheit überhaupt zwischenuniversitäre Kooperation stattgefunden hat, dann vor allen Dingen wegen den Studierenden, wie auch jetzt wieder am Beispiel des geplanten MDV-Vollticket zu sehen ist. Ob die Rektorate die luftleere Forderung der vermehrten Zusammenarbeit mit Leben füllen können, ist zu bezweifeln.

Wer die Forderung nach mehr Kooperation zwischen Jena, Halle und Leipzig unterbreitet muss sich in Konsequenz einer mitteldeutschen Abstimmung stellen. Eine überregionale Planung muss aus dem Verbund heraus für alle drei Standorte geschehen, wobei die Studierenden unbedingt an dieser zu beteiligen sind!

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Dr. Eberhard Brecht
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Arne Lietz - SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Sachsen-Anhalt
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