Veröffentlicht: 29.04.2010 unter Presse

Jusos des Harzkreises und des Unterbezirks Goslar bedauern zum Aus der HSB-Verlängerung

Mit bedauern haben wir die Meldung über das Aus der Verlängerung der Harzer Schmalspurbahn bis nach Braunlage zur Kenntnis nehmen müssen.

Bereits vor einigen Wochen setzten wir Jusos uns für eine gemeinsame Strategie beim Tourismus des Ost und Westharzes ein. Der Kreisverband Harz und der Juso Unterbezirk Goslar wollen eine konsequente Überwindung des Lager- und Länderdenkens.Der Harz als touristisches Gebiet darf nicht weiter abgehängt werden, wie durch die derzeitigen CDU Regierungschefs geschieht. Die hier angeführten Gründe können nur als Vorgeschoben bewertet werden. Der „Landesvater“ von Niedersachsen hat zwar das Geld vier seiner Minister auszutauschen, ein zwar längst überfälliger, jedoch auch teurer Schritt, aber keinen Zuschuss übrig um eine strukturschwache Region zu fördern.

Auch für die viel verspottete Senkung der Mehrwertsteuer auf Übernachtungen war Geld in den knappen Landeskassen. Um aber einer ganzen Region mehr Touristen zu bescheren und diese mit einer Schmalspurbahn zu vernetzen, dazu fehlt das Geld. Haushaltseinsparungen dürfen nicht auf Kosten wichtiger touristischer Projekte realisiert werden! Hier setzt sich jedoch konsequent das Sparen am falschen Fleck durch. Wir werden daher alles dafür tun, dass 2011 in Sachsen-Anhalt und 2013 in Niedersachsen der Zug für die CDU-Regierungschefs nach Nirgendwo fährt.

Veröffentlicht: 17.04.2010 unter Presse

Landesvorsitzender Andrej Stephan zu Gast bei Treffen der Jusos Harz in Ilsenburg

Am gestrigen Freitag fand in Ilsenburg das monatliche Treffen der Jusos Harz statt. Unter anderem war Andrej Stephan, Landesvorsitzender der Jusos Sachsen-Anhalt, zu Besuch, um mit den Anwesenden die Bausteine der Jusos für das Wahlprogramm für die kommenden Landtagswahlen im März 2011 zu diskutieren. So stellten alle gemeinsam fest, dass es auf der kommenden Landesdelegiertenkonferenz  der Jusos im Juni von großer Bedeutung sein wird, dass die Ideen und Anliegen der jungen Menschen sich im Wahlprogramm der SPD wiederfinden und dementsprechend auch wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Politik haben soll.

Des Weiteren wurden Ideen gesammelt für Anträge, die Jusos Harz zur Landesdelegierten- konferenz einbringen wollen. Unter anderem stellte Tino Schlögl einen Antrag zur Sockelrente vor, welche in Höhe des sozialen Existenzminimums liegen soll und bedarfsunabhängig in der langfristigen Perspektive an alle Bürger ausgezahlt werden soll.

Im Anschluss befassten sich die Teilnehmer mit der Frage, wie das Engagement junger Menschen im politischen Umfeld gefördert werden kann. Konkrete Überlegungen gingen dahingehend, die Kommunikation der neuen  Medien noch intensiver zu nutzen, um mit der Jugend in engeren Kontakt zu treten und so mehr für politisches und gesellschaftliches Engagement zu begeistern.

Veröffentlicht: 06.04.2010 unter Presse

Mit "Zeit zum Aufstehn" in den ersten Mai rocken

Am 30. April läd der Juso-Kreisverband Harz gemeinsam mit Bollmann´s Gaststätte in Halberstadt zu einer Feier in den ersten Mai hinein ein. Mit dabei ist die Magdeburger Band Zeit zum Aufstehn. Bei schönem Wetter findet das Konzert im Biergarten statt. Sollte es regnen, weichen wir in den Wintergarten aus.
Natürlich gibt es neben gewohnten Speisen auch Gegrilltes. Der Eintritt ist frei.

Politische Lieder aus fünf Jahrhunderten stehen auf dem Programm der Band Zeit zum Aufstehn aus Magdeburg. Die deutschen und internationalen Volks- und Arbeiterlieder werden zum Teil traditionell dargeboten. Andererseits verknüpft die Band historische Texte mit zeitgenössischer Musik. Dabei bedienen sich die sieben Musiker verschiedener Stilrichtungen. So finden Elemente des Rock, des RAP, des Punk, des Ska und des Reaggas ihren Platz in der Musik und schaffen den ganz besonderen Stil der Band.
Zeit zum Aufstehn ist im Jahr 2004 aus einem Musikworkshop des Jugendverbandes „Die Falken“ hervorgegangen. Heute ist die Band nicht nur in Deutschland bekannt, sondern hat auch schon Publikum in Frankreich und Österreich in ihren Bann gezogen. Im Jahr 2006 wurde „Zeit zum Aufstehn“ der Wolfram-Adam-Preis des SPD Landesverbandes Sachsen-Anhalt verliehen.

Veröffentlicht: 22.03.2010 unter Presse

Eisen- und Seilbahnprojekt müssen als Paket realisiert werden

Mit der derzeitigen Diskussion über die Verlängerung des Netzes der Harzer Schmalspurbahn (HSB) nach Braunlage und dem Bau einer weiteren Seilbahn von Schierke zum Wurmberg haben sich nun auch die Verbände der Jusos aus Goslar und dem Harzkreis auf einer gemeinsamen Sitzung am 20.03.2010 beschäftigt. Sie sehen die Realisierung beider Projekte als großes touristisches Potential für die gesamte Harzregion an, welches man sich nicht entgehen lassen dürfe.

Auch unterstützen sie die Forderung von Wernigerodes Oberbürgermeister, Peter Gaffert, beide Projekte als Paket anzusehen. „Durch die Verlängerung des HSB Netzes würde der Ostharz dem Westharz entgegenkommen und auf mögliche touristische Kapazitäten verzichten. Im Gegenzug sollte daher der Westharz den Neubau einer Seilbahn und die damit verbundene neue Abfahrt nach Schierke unterstützen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos Harz und Wernigeröder Stadtrat, Kevin Müller.

Aus diesem Grund fordern sowohl die Goslarer wie auch die Harzer Jusos die Entscheidungsträger auf, ihre Vorbehalte und Bedenken gegenüber beiden Projekten zu Gunsten eines beiderseitigen vorteilhaften Zusammenwachsens der Regionen sowie einer positiven touristischen Weiterentwicklung fallen zu lassen.

"Gerade im Hinblick auf die negativen Entwicklungen im Namensstreit im Oberharz in den letzten Monaten ist es uns wichtig", erklärte Christian Burgart, stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Unterbezirk Goslar "ein positives Signal zu setzen, um das Zusammenwachsen des Harzes als Ganzes zu unterstützen. Ein Gegeneinander kann keine tragfähige Lösung für die Zukunft sein."

Touristische Strukturen müssen ganzheitlich betrachtet werden.

Die Jusos der beiden Verbände rufen daher die Landesregierung in Hannover auf, endlich die Blockadehaltung gegenüber dem Harzraum zu beenden und zurück zu einer längst überfälligen Debatte zu gelangen.

Weiterhin schlagen die Verbände vor, eine gemeinsame Bereisung des Gebietes mit den ansässigen Abgeordneten der beiden Landtage, des Bundestages sowie der Entscheidungsträger vor Ort zu initiieren.

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Arne Lietz - SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Sachsen-Anhalt
Für einen Harz ohne Rassismus