Veröffentlicht: 04.03.2010 unter Presse

Längeres gemeinsames Lernen in Wernigerode diskutiert

Im wahrsten Sinne des Wortes „mittendrin“ fand die Talk-Runde „Längeres gemeinsames Lernen“ der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt in Wernigerode statt: mittendrin in der Veranstaltungsreihe, mittendrin im Thema mit ausgewiesenen Experten zu Schul- und Bildungspolitik und vor allem mittendrin in der Diskussion mit den Bürgern und Betroffenen im Publikum. Auf dem Podium erläuterten neben der Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Budde, auch Vertreter aus Schule, Wissenschaft und Industrie ihre Vorstellungen zu Schulreformen und Bildungschancen. Über die Vorteile des längeren gemeinsamen Lernens für die Kinder bestand weitgehend Konsens unter den Diskutanten.

Der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Matthias von Saldern wies auf eine OECD-Studie hin, die belegt, dass das Bildungssystem in Deutschland weniger nach Leistung als nach sozialer Herkunft die Schüler sortiert. Dieses Verbauen von Chancen durch zu frühe Selektion ist auch für Katrin Budde nicht hinnehmbar: „Viele Schüler machen einen Abschluss unter ihren Möglichkeiten, weil ihre Potentiale nicht genutzt werden“. Die zahlreichen Abgänger, die unterhalb eines Realschulabschlusses oder ganz ohne Abschluss die Schule verlassen, stellen auch die Industrie vor Probleme. Denn trotz Fachkräftemangels finden sich oft kaum ausreichend qualifizierte Auszubildende, erklärt Klaus Olbricht, der Präsident der IHK Magdeburg. Bedenken gegen das längere gemeinsame Lernen relativiert der GEW-Landesvorsitzende Thomas Lippmann mit dem Hinweis, dass gute Schüler an jeder Schule gute Schüler bleiben würden. Aber ohne deren Vorbild und Anregung wäre es für die schwächeren Schüler schwieriger, ihre maximalen Leistungen auszuschöpfen.

Da der Mittendrin-Talk der SPD-Fraktion immer eine gute Gelegenheit ist, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen, wurde im Anschluss noch lebhaft diskutiert. Unter den Zuhörern befanden sich einige Betroffene, die die Argumente der Talk-Gäste mit persönlichen Erfahrungen verknüpfen konnten und neue Aspekte in die Diskussion brachten. Einig waren sich alle darin, dass endlich Kontinuität in die Bildungspolitik kommen muss, damit Reformen auch über den nächsten Regierungswechsel hinaus greifen können. Dieses Ziel soll mit dem Bildungskonvent, dessen Moderator Stephan Dorgerloh auch den Mittendrin-Talk moderierte, in Sachsen-Anhalt erreicht werden. Die Mittendrin-Reihe ist auf jeden Fall ein guter Ansatz der Politik, sich zu öffnen und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.

Veröffentlicht: 21.02.2010 unter Presse

Jusos Harz treffen sich in Wernigerode

Am vergangenen Freitag trafen sich die Jusos Harz im Wernigeröder SPD Büro um für das erste Halbjahr 2010 die Projektplanung in Angriff zu nehmen.

So besprachen die Anwesenden unter anderem die für die nächste Zeit wesentlichen Termine, unter anderem um die anstehende Landesdelegiertenkonferenz im Juni inhaltlich vorzubereiten. Auch wurden Veranstaltungen, wie etwa das jährlich im Frühjahr stattfindende Fußballturnier in Wernigerode, aber auch das Bürgerfrühstück in Wernigerode und Halberstadt, zu denen die Jusos ebenfalls ihre Teilnahme erklärten, besprochen. Weiteres wichtiges Thema war die zu verbessernde Kommunikation nach außen. Dementsprechend können die nächsten Termine für Mitgliederversammlungen und Veranstaltung sowohl auf der Internetseite, aber auch über StudiVZ und Facebook eingesehen werden. Alle Interessierten sind hierzu stets eingeladen.

Am gestrigen Samstag trafen sich die Jusos Harz dann mit einigen Vertretern der Jusos Goslar und Osterode, unter anderem um eine Neuauflage des Harzer Juso-Kongresses, der erstmals 2008 stattfand, inhaltlich und terminlich zu besprechen.

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Arne Lietz - SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Sachsen-Anhalt
Für einen Harz ohne Rassismus